1989-2002

 

Nach der Währungsunion 1990

Ab dem 1. Juli 1990 galt die Währungsunion, und mit der D-Mark begann nun das große Rechnen. Nach den Ängsten und Neuheiten in den ersten Monaten nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, in welcher die Sportgemeinschaft keinen großen Schaden nahm, war es notwendig, sich den politischen, organisatorischen und finanziellen Veränderun-gen anzupassen.

Mit dem Schreiben vom 28.7.1990 wurde der Antrag zur Registrierung im Vereinsregister beim Kreisgericht Cottbus-Land gestellt. Am 15. August 1990 erfolgte unter der Nr. 129 die Registrierung. Ab diesem Zeitpunkt wird der Verein unter Sportverein Eiche Branitz e. V. geführt. Mit Wirkung von 17.01.1991 wurde der SV Eiche Branitz e. V. Mitglied des Landessportbundes, eingetragen unter der LSB- Mitgliedsnummer 101030 (neu ab 31.12.1994: 52046) Im Rahmen der Strukturveränderung bezüglich der Eingliederung der Gemeinde Branitz in die Kommunalverwaltung der Stadt Cottbus trat der SV Eiche Branitz e. V. aus dem Kreissportbund Cottbus Land e. V. aus und wurde ab 1.4.1992 Mitglied des Kreissportbundes e. V. Cottbus Stadt. Am 23.6.1992 wurde ein Nutzungsvertrag zwischen der Gemeindeverwaltung Branitz und dem Sportverein Eiche Branitz e. V. über die Betreibung der Sportanlage bis zum 30.6.2017 abgeschlossen. Das Sportlerheim und der Saal wurden nicht Bestandteil der Vereinbarung. Aus Kostengründen wurde das Betreiben einer Kantine eingestellt. Pächter wurden die Familie Scholz. Fortan nannte sich das Sportlerheim "Seesport-Klause".

Unter Regie der Bürgermeisterin Monika Ehrentreich wurde im jahr 1993 eine neue Flutlichtanlage mit 8 Scheinwerfern am Rand des Spielfeldes errichtet. Damit wurde gewährleistet, dass die Fußballer ihr Training in den Wintermonaten unter guten Bedingungen betreiben können.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Cottbus hat am 15.12.1993 im Rahmen der Gebietsreform beschlossen, dass die Sportanlage in Branitz der Stadtverwaltung ab dem 1.1.1994 übertragen wird. Das Sportamt wurde beauftragt, den Nutzungsvertrag als Grundlage der Zusammenarbeit mit dem SV Eiche Branitz zu nehmen.
Im Rahmen weiterer Strukturveränderungen in der Stadtverwaltung Cottbus wurde ab dem 1.1.1997 die Verwaltung der Sportplatzanlage dem Sportstättenbetrieb der Stadt Cottbus übertragen.

Seit nunmehr 8 Jahren kann auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen Herrn Jentsch und Peter sowie den Herren Przesding und Krüger verwiesen werden.
Durch klare Abgrenzungen zur Aufgabenrealisierung bezüglich der Werterhaltung, der laufenden Betriebskosten, Reparaturleistungen sowie Investitionen zwischen der Stadt Cottbus und dem Sportzentrum wurden eine Vielzahl von Maßnamen realisiert. 1996 - Renovierung der Umkleideräume 1997 - Generalüberholung der Kesselanlage im Heizungskeller des Sozialgebäudes 1998 - Gestaltung der Flächen an der Spielfeldumwehrung 1999 - Erneuerung von 591 m Begrenzungslinien auf dem Spielfeld 2000 - Installation des Abwasseranschlusses auf der Sportplatzanlage 2001 - Gestaltung von 350 m2 Vorplatzfläche mittels Rechteckpflaster

Ende der 90er Jahre vollzog sich ein Generationswechsel an der Spitze des Vorstandes. Eberhard Jeschke schied am 21.3.1997 aus dem Vorstand aus, nachdem er 37 Jahre die Abteilung Fußball erfolgreich geleitet hatte. Nachfolger wurde der Sportfreund Wilfried Neufert.

Nach über 39 Jahren Amtszeit - also ein Lebenswerk - legte Sportfreund Manfred Balzke das Ehrenamt "Vorsitzender des SV Eiche Branitz" auf der Mitgliederversammlung am 26.3.1999 nieder. Auf dieser Veranstaltung wurde Sportfreund Manfred Balzke zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Als neuer Vorsitzender wurde der Sportfreund Olaf Grosse gewählt.

Zu Beginn des Jahres 2000 wurden dem Vorstand Vorschläge unterbreitet, eine Abteilung Tischtennis zu gründen. Nach reiflichen Überlegungen wurde den Vorschlägen zugestimmt. Abteilungsleiter wurde Sportfreund Peter Röchert. Im August wurde mit 8 Sportfreunden im Saal der Seesport-Klause der Trainings- und Wettkampfbetrieb aufgenommen. Grundlage für die Nutzung des Saales bildet eine Vereinbarung mit der Familie Scholz.

Eine Hilfe von unschätzbarem Wert war bisher die Durchführung von jährlichen Aufgaben durch ABM-Kräfte der Gesellschaft für Arbeitsförderung ACOL. Seit 1996 sind diese Kräfte in mehrmaligen Einsätzen von ein bis zwei Wochen auf dem Sportplatzgelände tätig. Ob Wildwuchsbeseitigung, Durchführung von Malerarbeiten, Einsetzen von Rasenflächen, Erdarbeiten oder Laubbeseitigung, stets wurde eine ordentliche Arbeit abgeliefert.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen dabei die Leistungen der Sportfreunde Jürgen Gröschke (1988 - 1996 Techn. Leiter & Platzwart), Klaus Altkrüger und Gerd Neufert, welche mit viel Engagement wöchentlich, ja mitunter täglich, an der Verschönerung und Erhaltung der Anlage mitwirken.***